ICT-Applikationsentwickler Student Weiterbildung

ICT Applikationsentwickler/in mit eidg. Fachausweis

Vom ersten Applikationsdesign bis zum Endprodukt

Die Entwicklung und Wartung von Informatikanwendungen und -programmen (Applikationen) ist das Haupttätigkeitsgebiet von ICT-Applikationsentwicklern/innen mit eidgenössischem Fachausweis. Sie analysieren komplexe Problemstellungen von Geschäftsprozessen und realisieren mit einem Team von Programmierer/innen die komplette Applikation oder Teile davon. Ihr Verantwortungsbereich umfasst den gesamten Entwicklungsprozess – von der Erstellung des konzeptionellen Designs bis zur Umsetzung des Endprodukts. Auch gehört das Überwachen und Gewährleisten der Informatiksicherheit zu Ihren Aufgaben.
Preis CHF 15'900.00
(inkl. Lehrmittel, exkl. externe Prüfungsgebüren)
Lektionen 456 Lektionen à 50 Minuten
Dauer 1½ – 2 Jahre
Abschluss ICT-Applikationsentwickler/in mit eidg. Fachausweis

Die 7 Lernziele des ICT-Applikationsentwicklers

  • Sie planen, leiten und überwachen Projekte und Teilprojekte zielgerichtet und sichern die Qualität der Projektergebnisse. Methoden und Techniken des Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagements wenden Sie selbständig an.
  • Sie erheben Aufwand und Ertrag für Arbeitspakete und Services mit zweckmässigen Methoden und nehmen eine Budgetierung für Projekte und Services vor.
  • Sie erarbeiten die Software-Architektur einer zu entwickelnden Applikation basierend auf funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen und erarbeiten die Artefakte des objektorientierten Designs.
  • Sie entwickeln und implementieren das physische Design einer Applikation.
  • Sie prüfen die technische Code-Qualität einer Applikation und leiten Massnahmen zu deren Verbesserung ein.
  • Sie erstellen aufgrund des objektorientierten Designs das physische Datenmodell und bilden den Datenzugriff auf das Objektmodell ab.
  • Sie entwickeln ein Testkonzept und setzen dieses unter Einhaltung der Methoden der Software-Qualitätssicherung um.

Applikationen stehen im Mittelpunkt

Das Entwickeln und Programmieren von Applikationen ist selbstredend einer der Hauptinhalte der Ausbildung zum/zur ICT-Applikationsentwickler/in. Weitere Schwerpunkte sind das IT-Projektmanagement, Service Management, System Engineering sowie die IT Security. Daneben gehören auch Inhalte aus der Betriebswirtschaft und dem Qualitätsmanagement zum Lernstoff. Die gezielte Prüfungsvorbereitung und eine interne Schlussprüfung erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss.

Weiterbildung für Softwareentwickler

Der Studiengang zum/zur ICT-Applikationsentwickler/in mit eidg. Fachausweis richtet sich einerseits an Personen, die bereits in der Softwareentwicklung beschäftigt sind. Andererseits sollen mit dem Angebot Berufsleute aus dem IT-Umfeld, die einen höheren eidgenössischen Abschluss anstreben, sowie Projektleitende in Entwicklungsprojekten angesprochen werden.

Ausbildung nur mit Praxiserfahrung

Sind Sie bereits längere Zeit als Informatiker in der Applikationsentwicklung tätig, erfüllen Sie die Voraussetzungen den eidgenössischen Fachausweis zu erwerben. Besitzen Sie ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Informatiker, genügen Ihnen zwei Jahre Berufspraxis in der Applikationsentwicklung. Vier Jahre Berufspraxis im ICT-Berufsfeld – davon mindestens zwei Jahre in der Applikationsentwicklung – sind notwendig, wenn Sie entweder ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis haben oder über den Abschluss einer höheren schulischen Allgemeinbildung (oder einer gleichwertigen Qualifikation) verfügen. Ohne eidgenössisches Fähigkeitszeugnis sind von Ihnen mindestens sechs Jahre Berufspraxis im ICT-Berufsfeld, davon mindestens zwei Jahre in der Applikationsentwicklung, gefragt.

85-prozentige Erfolgsquote

Der Lehrplan orientiert sich vollumfänglich an den Vorgaben der eidgenössischen Prüfungen. Die Unterrichtsmodule werden durch ein lehr- und praxiserprobtes Expertenteam erstellt und gemäss den in den Modulbeschreibungen der ICT-Berufsbildung geforderten Handlungszielen praxisnah ausgerichtet. Die Studiengänge des IBAW fassen inhaltlich zusammenhängende Module in Kompetenzfeldern zusammen. Das heisst, Themen werden ganzheitlich behandelt und mittels Praxisbeispielen handlungsorientiert umgesetzt. Dank des Kompetenzfelder-Konzepts werden Lerninhalte effizient vermittelt. Die ganzheitliche Betrachtung der Funktionen und Aufgaben fördert eine interdisziplinäre Bearbeitung und garantiert Ihren Lernerfolg (Erfolgsquote von über 85 Prozent in den eidgenössischen Schlussprüfungen).

Kurskosten teilweise vom Bund finanziert

Sie erhalten vom Bund (SBFI) bis zu 50 Prozent der anrechenbaren Kurskosten zurückerstattet, nachdem Sie den Studiengang abgeschlossen und die eidgenössische Prüfung absolviert haben. Ihr Prüfungserfolg ist für den Bundesbeitrag nicht von Bedeutung.

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